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Welt ohne Kriege - 2009 Dokument 77 KB

Sonntag, 19. November 2017
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Letzte Aktualisierung: 18:53 - 04/05/2017

Welt ohne Kriege
und Gewalt (WOK)

Vorläufer

Welt ohne Kriege und Gewalt (WOK) ist ein Organismus, der Teil der Humanistischen Bewegung ist. Letztere entstand am 4. Mai 1969 anlässlich einer unter dem Namen “Die Heilung vom Leiden” bekannten öffentlichen Darlegung ihres Gründers Silo, an einem Punta de Vacas genannten Ort in einer Gegend der Anden, nahe der Grenze zwischen Argentinien und Chile.

Die Humanistische Bewegung gründet sich auf die Denkströmung, die als Neuer Humanismus oder Universalistischer Humanismus bekannt ist. Diese Denkströmung wird in den Werken Silos und verschiedener Autoren, die sich an ihnen inspiriert haben, dargelegt.

Dieses Gedankengut, das auch ein Gefühl und einen Lebensstil beinhaltet, äußert sich in den unterschiedlichsten Bereichen der menschlichen Tätigkeiten und hat zur Gründung verschiedener Organismen und Aktionsfronten geführt. Sie alle widmen sich ihrem jeweiligen speziellen Aktionsgebiet mit ein und demselben Ziel: die Erde menschlich zu machen. Sie alle haben die Methodologie der Aktiven Gewaltfreiheit gemeinsam und schlagen eine persönliche Veränderung in Funktion der gesellschaftlichen Umgestaltung vor.

Weitere aus der Humanistischen Bewegung entstandene Organismen sind die "Humanistische Partei", die "Gemeinschaft für menschliche Entwicklung", "Begegnung der Kulturen" und das "Weltzentrum für Humanistische Studien".

Welt ohne Kriege und Gewalt wurde erstmals 1995 bei einem Offenen Treffen des Humanismus vorgestellt, das an der Universität von Santiago, Chile, stattfand.

Ziele

Welt ohne Kriege und Gewalt ist eine soziale Bewegung mit dem Ziel, weltweit ein gewaltfreies Bewusstsein zu schaffen.

Dieses neue Bewusstsein wird der wichtigste Schritt in Richtung einer von Gewalt freien Welt sein; nicht nur frei von ihrem grausamsten Ausdruck in Kriegen und physischer Gewalt, sondern auch frei von wirtschaftlicher, rassistischer, religiöser, sexueller, psychologischer und moralischer Gewalt.

Im Besonderen setzt sich der Organismus weltweit für die Beendigung von Kriegen und bewaffneten Konflikten ein. Er fordert die komplette Vernichtung atomarer Waffen; die proportionale und progressive Abrüstung konventioneller Waffen; den Rückzug von Invasionstruppen aus besetzten Gebieten; sie fordert von den Regierungen konstitutionelle Reformen, die den Verzicht auf Krieg als Mittel der Konfliktlösung festschreiben und eine Neudefinition der Rolle der heutigen Streitkräfte mit der Hauptaufgabe, Kriege zu verhindern. Um in diese Richtung einen Fortschritt zu erreichen ist es nötig, den Einsatz der Streitkräfte zu limitieren, ihre Arbeitsweise und ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit zu demokratisieren und sie unter öffentliche Kontrolle zu stellen.

WOK strebt an, die Anti-Kriegs-Bewegung zu vereinen, die geographisch versprengten Ableger des Pazifismus und der Gewaltfreiheit zu verbinden und außerdem Gesichtspunkte zu Themen zu geben, die anscheinend ohne Bezug sind, um ein globales Verständnis von Kriegen und Gewalt zu erreichen.

Die Beendigung von Kriegen wird definitiv bedeuten, die menschliche Steinzeit hinter uns zu lassen und einen riesigen Schritt in Richtung des evolutionären Weges unserer Spezies zu machen. Eine "Welt ohne Kriege" ist ein Vorschlag, der auf die Zukunft ausgerichtet und bestrebt ist, sich in jedem Winkel des Planeten auszudrücken, damit der Dialog die Gewalt ersetzt.

WOK bekräftigt die offensichtliche Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen weder Kriege noch Gewalt möchte, jedoch gleichzeitig nicht daran glaubt, dass es möglich ist, diese abzuschaffen. Dementsprechend geht es neben den sozialen Aktivitäten darum, die vorherrschenden Glaubensvorstellungen rund um diese anscheinend unumstößliche Realität zu verändern.

Grundlegende Ideen

Bezüglich Krieg:

Die menschliche Geschichte war Zeuge von über 2500 Kriegen in denen Millionen Menschen umgekommen sind. Kriege werden geführt, um soziale Güter mit Hilfe von bewaffneter Gewalt umzuverteilen, indem sie einigen Menschen abgenommen werden und anderen zur Verfügung gestellt werden. (1) 

Diese Absichten verbergen sich hinter religiösen, geopolitischen Motiven, bzw. sind als Verteidigung der Menschenrechte usw. getarnt. Gleichzeitig führt der technologische Fortschritt zur Produktion von Waffen mit immer größerer Zerstörungskraft. Opfer unter der Zivilbevölkerung werden als „Kollateralschaden“ bezeichnet.

In der heutigen Gesellschaft gibt es einflussreiche gesellschaftliche Kräfte,die ein Interesse an Kriegen haben, wie die Rüstungsindustrie, rassistische Gruppen, radikale Nationalisten und Fundamentalisten, organisierte Kriminalität usw. Der Waffenhandel ist nach wie für viele Länder vor eines der lukrativsten Exportgeschäfte, insbesondere für die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates.

Trotz aller Versuche verschiedenster internationaler Organisationen (unter anderem der UNO) werden Kriege und Gewalt weiterhin als ein sogenannter Bestandteil der „menschlichen Natur“ gerechtfertigt. WOK hat eine humanistische Vorstellung des Menschen als historisches Wesen, dessen soziale Aktion seine eigene Natur (2) verändert.

Nicht nur Kriege und Gewalt begleiteten die Menschheit in ihrer historischen Entwicklung; in fast jeder Epoche und an vielen geographischen Punkten konnte das Auftauchen einer ethischen Haltung von Solidarität und Mitgefühl beobachtet werden, die revolutionär und vermenschlichend ist.

Gewalt und aktive Gewaltfreiheit

Die menschliche Existenz ist offen zur Welt hin und wirkt in ihr mit Absicht. Sie kann die Welt ablehnen (genauso wie den Körper, die Natur und/oder die Gesellschaft) oder sie vermenschlichen. Aus dieser Freiheit heraus trifft der Mensch die Wahl, die sozialen Bedingungen, in die er hineingeboren wurde, in denen er aufwächst und stirbt zu akzeptieren oder abzulehnen.

Alle Formen der Gewalt manifestieren sich als eine Verneinung der Absichtlichkeit des anderen Menschen (und somit auch als Verneinung seiner Freiheit), als eine Handlung die den Menschen oder menschliche Gruppen unterwirft und in eine natürliche Welt einordnet.

Diese Verdinglichung erlaubt einer Gruppe einer anderen Gruppe ihr Recht auf eine Wahl, auf Glück und schließlich das Leben zu rauben, Diese Freiheit erlaubt schließlich auch einer Minderheit, sich durch eine gewalttätige Konzentration von Reichtum und Ressourcen des sozialen Ganzen zu bemächtigen.

Das sozioökonomische System, die internationalen Beziehungen und existenziellen Regeln sind somit auf der Grundlage von Gewalt organisiert, die wir meist als normal erachten, obwohl uns Schmerz und Leiden persönlicher und sozialer Art die Notwendigkeit einer Veränderung dieses Systems aufzeigen.

In der Frühzeit nahezu aller Kulturen und Religionen taucht Gewaltfreiheit als Ausdruck eines humanistischsten Momentes, z. B. als die Goldene Regel auf, die im Grundsatz der Gültigen Handlung lautet: "Wenn Du andere so behandelst, wie Du selbst behandelt werden möchtest, befreist Du Dich" (3) 

Von den Bewegungen gegen die Sklaverei und Kolonialisierung, über Bürgerrechtsbewegungen ethnischer Minderheiten, Arbeiter und Frauen, bis hin zur Opposition totalitärer Regime und Aufrüstung und vor allem gegen Atomwaffen stellt die aktive Gewaltfreiheit die einzige Aktionsmethode dar, die in sich selbst kohärent mit den eigenen Zielen ist.

Der Neue Humanismus hat sich seit seinen Anfängen nicht mit einzelnen Konflikten beschäftigt, sondern mit der Schaffung eines weltweiten Systems, einer umfassenden Veränderung der Eigenschaften der Welt, in der wir leben.

Solange es dem Menschen nicht möglich ist einemenschliche Gesellschaft zu verwirklichen, eine Gesellschaft, in der die Macht bei der gesellschaftlichen Gesamtheit und nicht nur bei einem Teil davon liegt (der die Gesamtheit unterjocht und verdinglicht), solange wird das gesellschaftliche Handeln von Gewalt geprägt sein.

Por ello, al hablar de violencia hay que mencionar al mundo instituido, y si a ese mundo se opone una lucha no-violenta, debe destacarse en primer lugar que una actitud no-violenta es tal porque no tolera la violencia. De manera que no es el caso de justificar un determinado tipo de lucha sino de definir las condiciones de violencia que impone ese sistema inhumano.

Deshalb muss beim Thema Gewalt auch die institutionelle Welt erwähnt werden, wenn wir diesem System in einem gewaltfreien Kampf gegenüber treten. An erster Stelle macht eine gewaltfreie Haltung das nicht tolerieren von Gewalt aus.Es geht nicht darum, eine bestimmte Art des Kampfes zu rechtfertigen, eher darum, die Bedingungen der Gewalt zu definieren, die dieses unmenschliche System aufzwingt.

Offizielle Materialien

  • Dokument der Humanistischen Bewegung
  • Handbuch zur persönlichen Ausbildung für Mitglieder der Humanistischen Bewegung. Studienzentrum, Punta de Vacas Park, 2009
  • Gesammelte Werke, Silo, Band I und II (in Spanisch: Verlag Plaza y Valdés, Ausgabe 2002)
  • Abrüstung und Versöhnung für eine Welt ohne Kriege, Rafael de la Rubia.
  • Selbstbefreiung, Luis A. Ammann (Ausgabe 1980, aktualisiert 2004)


Organisatorische Richtlinien

1. Rahmen

 Unsere Richtlinien haben zum Ziel ein organisatorisches Model zu definieren mit dem man die Impulse der Millionen Menschen kanalisieren kann, die Kriege und Gewalt auf allen Ebenen des menschlichen Seins ablehnen.

Es handelt sich also um eine offene internationale Organisation, die Teilnahmemöglichkeiten bietet, eine Organisation in der die Mitglieder voll und aktiv an der Überwindung von Gewalt, dem Ende der Kriege, der militärischen Invasionen und der Abschaffung von Waffen, seien es nun Atomwaffen oder konventionelle Waffen, arbeiten.

In dieser Organisation ist jeder Teilnehmer für das was er verwirklicht und aufbaut verantwortlich, aber die Mitglieder beteiligen sich hauptsächlich am Aufbau einer besseren Wirklichkeit für die gesamte Menschheit.

Von diesem Gesichtspunkt aus handelt es sich um eine Organisation, die an der Basis arbeitet und sich auf verschiedenen Ebenen organisiert. Diese Ebenen sollen Koordinationspunkte für die gemeinsamen Aktionen sein. Die Basisstruktur von Welt ohne Kriege sind die “Basisteams”, die ihre Aktionen in Stadtvierteln, Schulen, Universitäten, an Arbeitsplätzen, im Internet, etc. durchführen.

2. Mitglieder und Teilnahme

 Die Teilnahme steht allen Menschen ohne jegliche Ausnahme offen. Jeder Mensch, der mit den grundsätzlichen Zielen von Welt ohne Kriege übereinstimmt kann sich an der Organisation den Planungstreffen und Seminaren beteiligen und neue Aktionen schaffen.

Vollmitglieder: Sie nehmen an den Versammlungen teil, tragen mit eigenen Aktionen zum Wachstum bei und schulen sich auf Grundlage der persönlichen Arbeiten, die WOK erarbeitet hat. Die Vollmitglieder haben ein Recht darauf auf den verschiedenen Ebenen und bei den Abstimmungen zu wählen.

Sie regen auch, ohne geografische Einschränkung, die Entwicklung und Bildung neuer Basisteams an. Die Vollmitglieder unterhalten WOK finanziell.

Unterstützende Mitglieder: Sie werden informiert, nehmen an den Aktivitäten teil und helfen beim Aufbau.

Jede Aktionsfront, Gruppe, Organisation oder Vereinigung kann als “unterstützendes” Mitglied bei WOK aufgenommen werden.

3. Basisorganisation

 Wenn eine Personengruppe darin übereinkommt bei WOK aktiv zu werden, sich regelmäßig trifft, die Gewaltfreiheit auf persönlicher und sozialer Ebene in Praxis und Theorie vertieft, dann haben wir es mit einer ersten Basisorganisation zu tun, die wir “Fördergruppe von WOK ” (FG) nennen.

Diese Gruppe fördert nicht nur ihre eigenen Aktionen, sondern auch die Beziehungen und Verhaltensweisen ihrer Mitglieder auf Grundlage der goldenen Regel: “Behandele die Anderen, wie du selbst behandelt werden möchtest”.

Diese Fördergruppen von WOK werden zu Beginn von jener Person koordiniert, die die Gruppe gegründet hat und sie, in Übereinstimmung mit den in den offiziellen Materialien und Dokumenten von Welt ohne Kriege dargelegten Zielen, weiter entwickelt.

Wenn diese “Fördergruppen von WOK” minimal entwickelt sind (ungefähr 10 Vollmitglieder haben), regelmäßige Versammlungen durchführen und durch Direktwahlen eines ihrer Mitglieder bestimmen, das dieses Teams koordiniert, dann wird aus dieser Gruppe ein Basisteam von WOK.

Die Basisgruppen von WOK können Verbindungen zu anderen Gruppen und Organisationen in ihrer Umgebung aufnehmen (Austausch, gemeinsame Aktionen, gegenseitige Unterstützung), ohne jedoch eine organische Verbindung mit diesen einzugehen.

Von Anfang an fördern die Basisgruppen von WOK das in Gang setzen von drei Mechanismen oder Grundfunktionen:

  • Wachstum: Sie richten ihre Aktionen auf andere Menschen, andere Netzwerke und Organisationen, um ihre Vorschläge, Ziele und Werkzeuge bekannt zu machen.
  • Kommunikation: Die Gruppe steht in einem dauernden Austausch mit anderen Basisgruppen und anderen Organisationen, die die gleichen Ziele haben.
  • Aufbau: die Gruppe kümmert sich um eine fortschreitende Ausbildung ihrer Mitglieder und stellt ihnen die Werkzeuge zur Überwindung der inneren und äußeren Gewalt zur Verfügung. Diese Studien und Übungen sind in den Hauptmaterialien von WOK zu finden.

4. Koordination auf den verschiedenen Ebenen (national, international)

 Die internationale Koordination liegt in der Verantwortung des “Internationalen Koordinationsteams von WOK” (IKT). Es besteht aus 12 Mitgliedern, die über Direktwahlen von allen Vollmitgliedern von Welt ohne Kriege weltweit alle zwei Jahre gewählt werden.

Die Bildung des IKT findet auch unter dem Gesichtspunkt statt, das ethische, kulturelle und regionale Minderheiten vertreten sein sollten.

Das IKT ist verantwortlich für die weltweite Koordination und kann gemeinsame Aktionen verschiedenen Ausmaßes und Größe vorschlagen.

Die Aufgaben des Internationalen Koordinationsteams sind:

  • Koordination gemeinsamer Aktionen
  • Weltweites Informieren der Basisgruppen (Internationales Bulletin)
  • Offizielle Webseite (offizielle Webseite in verschiedenen Sprachen, auf der man die offiziellen Materialien und alle notwendigen Materialien finden wird).
  • Offizielle Internationale Kommuniqués
  • Beziehungen zu anderen Organisationen auf internationaler Ebene
  • Aufnahme von Organisationen und/oder Aktionsfronten die auf regionaler und internationaler Ebene als “Unterstützer” von WOK fungieren möchten.

Jeder Vorschlag und jede Aktion, die eine Veränderung der offiziellen Materialien oder der organisatorischen Aspekte von WOK beinhalten, müssen über Direktwahl von allen Vollmitgliedern verabschiedet werden.

Die nationale Koordination liegt in der Verantwortung des “Nationalen Koordinationsteams des WOK” (NKT), bestehend aus 12 Mitgliedern, die von den Vollmitgliedern von Welt ohne Kriege alle zwei Jahre direkt gewählt werden. Dieses Team hat auf nationaler Ebene die gleichen Funktionen wie das IKT.

Zusammengefasst, das IKT und das NKT sind permanente Koordinationsorgane, die über Direktwahl von den Vollmitgliedern gewählt werden.

Andere Koordinationsebenen sind vorläufig und entsprechen konjunkturellen Notwendigkeiten. Sie entstehen, wenn es notwendig ist (gemeinsame Aktionen, Foren, Kampagnen, etc.), aber sie haben keinen permanenten Charakter, wie das IKT und das NKT.

5. Gemeinsame Funktionen

 Die Basisteams von WOK, wie auch die Koordinationsteams der Länder und der internationalen Ebene definieren- wenn sie es als notwendig erachten- einige Funktionen, die das allgemeine Funktionieren erleichtern, dies sind:

  • Funktion des Sprechers. Er ist für die Präsentation von Welt ohne Kriege bei institutionellen Aktivitäten, vor der Presse und bei allen Aktivitäten oder Situationen in denen es notwendig ist Gesichtspunkte von Welt ohne Kriege darzulegen, verantwortlich.
  • Funktion der Beziehung mit anderen Organisationen.
  • Legale und juristische Funktionen.
  • Funktion Presse und Verbreitung.
  • Andere Ad-hoc Funktionen.

Diese Funktionen werden durch Direktwahlen unter den Vollmitglieder der jeweiligen Teams (Basisteams, Koordinationsteam des Landes und international) gewählt. Die Basisteams werden für 1 Jahr gewählt und die Koordinationsteam der Länder und das internationale Team für 2 Jahre.

Diese Funktionen dienen der Gesamtheit und arbeiten in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Koordinationsteams und können wieder gewählt werden.

6. Finanzen

 Welt ohne Kriege ist finanziell unabhängig und finanziert sich durch die freiwilligen Beiträge der Mitglieder. Um gemeinsame Aktivitäten zu verwirklichen wird ein jährlicher Mitgliedsbeitrag erhoben, der von allen Vollmitgliedern gezahlt wird.

Die Höhe dieses Mitgliedsbeitrags wird vom “Koordinationsteam des Landes” festgelegt, Grundlage ist ein gewisser Prozentsatz eines Durchschnittslohns des jeweiligen Landes.

Der Beitrag wird proportional zwischen dem Basisteam, dem Koordinationsteam des Landes und der internationalen Koordination aufgeteilt. Das Verhältnis wird vom Internationalen Förderteam festgelegt.

Es können auch weitere Beiträge auf Grundlage entstehender Notwendigkeiten gesammelt werden, die von den Vollmitgliedern oder Unterstützern freiwillig geleistet werden.

Die Höhe dieser gelegentlichen Beiträge darf den jährlichen Beitrag nie überschreiten.

Es ist kohärent wenn eine Organisation, die auf einer menschlichen Basis aufbaut sich aus den Beiträgen ihrer Mitglieder finanziert.

7. Institutionelle Aspekte

 Welt ohne Kriege ist weltweit föderativ aufgebaut und ist eine gemeinnützige Organisation.

Je nach Entwicklung und Wachstum von WOK in jedem Land und mit dem Ziel die Entwicklung der Ziele in Verbindung mit der Umgebung zu erleichtern, werden die Teams wahrscheinlich legalisiert werden, als “Gemeinnützige Vereine” (oder etwas ähnlichem, je nach den Gesetzen des jeweiligen Landes).

Die Statuten oder Satzungen dieser Organisationen, dieser Vereine werden die Organik und die Grundsätze widerspiegeln, die in den organisatorischen offiziellen Materialien weltweit festgelegt wurden.

8. Empfehlungen für die neue Etappe

 Es ist empfehlenswert, dass in dieser neuen Etappe die internationale Koordination zu Beginn von einem “Internationalen Förderteam” (4) von ca. 10 Leuten durchgeführt wird. Diese sind Teil dieser Kommission, die dieses vorliegende Dokument ausgearbeitet hat. Sie können andere Personen in diese Kommission einladen, wenn ihnen dies hilfreich erscheint. Dieses Team wird sich auflösen, wenn das Koordinationsteam durch die Wahlen festgelegt wurde.


1) Silo, Wörterbuch des Neuen Humanismus
2) Silo, Vierter Brief an meine Freunde, Briefe an meine Freunde
3) Silo. Die Erde menschlich machen
4) Diesem Team obliegt die Definition der Details zur Durchführung, wie auch Planung der Mitgliedsbeiträge und der Wahlen, die Parameter für die Festlegung der Mitgliedsbeiträge, die Verteilung dieser auf die verschiedenen Koordinationsebenen, spezifische Funktionen der internationalen Förderteams, Festlegung des offiziellen Logos, etc.